Nehmen wir zum Beispiel einen Vertragstarif von o2. Dort kostet eine SMS im europäischen Ausland (bzw. “Zone 1″) 29 Cent plus den Preis für eine in Deutschland versendete SMS. Bei einem normalen Tarif macht das pro SMS oft 48 Cent. Da kann es schon mal schnell teuer werden, insbesondere wenn der Text dann doch mal etwas länger wird.
Über einen Umweg immense Kosten sparen
Über einen kleinen Trick und etwas Aufwand lassen sich allerdings immense Kosten sparen. Auf dieser Seite habe ich schon über einige Paid SMS Anbieter berichtet. Der Letzte Fund war innosend (hier der Bericht dazu) .
Innosend, wie auch manche andere Anbieter, bieten ein Java-Programm an, welches auf fast allen gängigen Mobiltelefonen installiert werden kann. Nehmen wir als Beispiel für diesen Test auch diesen Anbieter: Dort können SMS mit Absenderkennung z.Z. für 7,9 Cent verschickt werden.
Um Kosten zu sparen, macht man sich im Ausland nun die Möglichkeit zu nutze, Daten senden und empfangen zu können.
Wahrscheinlich geht das Rauschen gerade durch alle erdenklichen Medien in Deutschland. Das iPhone ist raus! Über die Tarifdetails und die Funktionen des “Handys” dürften schon viele etwas gelesen oder gesehen haben. Informationen dazu und die Möglichkeit das iPhone zu bestellen, gibt es natürlich auf auch direkt auf der T-Mobile Homepage
Aber ganz leise und von vielen nahezu unbemerkt, bringt auch der direkte Konkurrent Vodafone zwei neue Tarife mit einem ebenso neuen Handy auf den Markt. Dem Qbowl!
Dieser Name musste wohl gewählt werden, weil sich Samsung SGH-F700 irgendwie nicht so spektakulär anhört wie Qbowl! Hier ein Bild:
Quelle: Vodafone
Aber das Besondere sind eigentlich die neuen Tarife, die mit dem Qbowl angeboten werden:
Tarif 1 -> Super Flat Live -> 39,95 Euro
Beliebig viele Gespräche ins Vodafone Mobilfunknetz (Fair Use: max. 3000 Minuten)
Beliebig viele Gespräche ins deutsche Festnetz
Unbegrenzt im mobilen Internet surfen
- nur HTTP Verbindungen sowie Abruf des Vodafone E-Mail Postfachs
SMS = 19 Cent
Tarif -> Super Flat All-In -> 99,95 Euro
Beliebig viele Gespräche in alle deutschen Mobilfunknetze (Fair Use: Max 3000 Minuten)
Beliebig viele Gespräche ins deutsche Festnetz
Unbegrenzt im mobilen Internet surfen
- ebenfalls nur HTTP Verbindungen sowie Abruf des Vodafone E-Mail Postfachs
Beliebig viele SMS in alle deutschen Mobilfunknetze!
Soweit ich weiß, handelt es sich damit um die erste, richtige SMS Flat für Kurznachrichten und Telefonate!
Aber mal ehrlich: Bei einem Tarif, der Monatlich 99,95 Euro kostet und damit knapp 2400 Euro über die gesamte Vertragslaufzeit, hätte man bei der Datenflatrate auch ruhig sämtliche Verbindungsmöglichkeiten (Ports) freischalten können.
Auch andereBlogger haben bereits interessante und teilweise auch kritische Texte über das Qbowl geschrieben und dabei ehr einen Schwerpunkt auf die technische Seite wie Kamera oder Browser gelegt.
Doch anscheinend haben die Mobilfunkunternehmen immer noch Angst dafür, dass bei der Öffnung der Ports die UMTS Verbindungen exzessiv genutzt werden und damit die Stabilität des Netzes nicht mehr gewährleistet werden kann.
Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt was sich durch die Einführung des Appe iPhones und die damit verbundene Datenflatrate bei dem Mobilfunkanbietern ändern wird. Die neuen Vodafone Tarife sind schon das erste Anzeichen, dass Internet bald auch mobil erlebt werden kann.
Vielleicht wird das von vielen schon so bezeichnete web 3.0, also das Internet auf mobilen Engeräten, bald für jeden erschwinglich.
Wie einem Artikel der International Herald Tribune zu entnehmen ist, wird aufgrund der französischen Rechtslage sehr wahrscheinlich ein Apple iPhone ohne SIM Sperre (unlocked) käuflich zu erwerben sein.
Allerdings wird das unlocked iPhone wohl zu einem höheren Preis verkauft werden. Sehr wahrscheinlich wird das iPhone in Frankreich über den Mobilfunkprovider Orange zu einem sehr späten Termin, nämlich den 29. November 2007 verkauft. Bleibt abzuwarten ob es das iPhone ohne SIM Sperre auch in anderen, europäischen Ländern mit Aufpreis erhältlich ist.
Sollte es wirklich zu dem Verkauf der unlocked Version kommen, könnte ich mir vorstellen, dass – je nachdem wie hoch der Preis letztendlich sein wird, international eine hohe Nachfrage bestehen wird. Ich sehe schon eine Flut von französischen Ebay Auktionen.
Letztendlich wird die Nachfrage aber auch von den Mobilfunktarifen der europäischen Netzanbieter abhängen. T-Mobile und Apple haben für Deutschland (Stand: 17. Oktober 2007) immer noch keine Tarifdetails bekannt gegeben.
Wird es – wie in den Staaten – eine Flatrate für UMTS Daten geben, oder wird T-Mobile, wie es momentan der Fall ist, eine Fair Flat anbieten, die z.B. nach dem 5GB Datentransfervolumen horrende Summen für weitere Daten verlangt?
Ich bin schon gespannt auf die erste, offizielle T-Mobile Ankündigung zu den Tarifmodellen zum iPhone in Deutschland
Nun zum dritten Anbieter, den ich auch selber nutze: Strato
Die Freenet Tochter Strato ist überwiegend für Webhostingabgebote bekannt. Seit einiger Zeit können über die Seite aber auch DSL Anschlüsse bestellt werden.
Sollte man sich für eins der PowerWeb Pakete entscheiden, bekommt man momentan mindestens 3 Domains, 200-600MB Webspace und ein monatliches Kontingent von 50 Einheiten für erweiterete Kommunikationmöglichkeiten. Hier kurz eine Liste zur Erklärung:
1 Einheit – Eine SMS
1 Einheit – Eine Faxseit
3 Einheiten – Eine MMS
SMS können im Communicator, der Kommunikationsschnittstelle von Strato, mit Absenderkennung verschickt werden. Das bedeutet, bei dem momentan günstigsten Paket Power Web XE, welches monatlich 3,99€ kostet, kostet eine SMS ca. 8 Cent. Jede weitere SMS 10 Cent.
Dazu gibt es dann quasi noch 3 Domains, 200MB Speicherplatz und 50 E-Mail Postfächer. Beachtet werden sollte allerdings die einnmalige Einrichtungsgebühr, die bei solchen, kleinen Paketen oft keinen unweswentlichen Teil der Jahresgebühren ausmacht. Durch diverse Werbeaktionen kann man diese Kosten aber oft kompensieren. Im Power Web A zum Beispiel, werden zur Zeit für die erste Vertragslaufzeit (6 Monate) keine monatlichen Gebühren veranschlagt.
Ich muss zugeben, dass hört sich jetzt ganz schön nach einem reinen Werbeblogpost an. Aber ich schreibe dies, weil ich selber bisher zufriedener Kunde bei Strato bin. Zwar bietet Strato fürs Webhosting, meiner Meinung nach, in den Power Web Paketen, verglichen mit anderen Anbietern, nicht sehr viel Webspace und Traffic an, dafür überzeugt aber der Communicator. Bei dem bereits erwähnten günstigtsen Power Pack, sind bereits 50 E-Mail Adressen enthalten, die jeweils – unabhängig vom zugesprochenen Webspace – 1GB Mails fassen können. Eine Mail mit 150MB Anhang konnte ich dort letztens ohne Probleme empfangen, deswegen denke ich, dass es bei den Anhängen keine Begrenzung gibt.
Und so sieht das Senden einer SMS im Communicator aus:
Passt das hier vorgestellte “SMS Paket” nicht zu dir? Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2 der Reihe SMS billiger senden.
Update 12. Mai 2008: Bei sms77 scheint es seit über einem Monat keinen Support mehr zu geben. Es gibt zahlreiche Beschwerden im Forum und es folgt keine Reaktion. Deswegen empfehle ich momentan auf die anderen, hier vorgestellten Anbieter auszuweichen.
Viele von euch werden sicherlich schon Erfahrungen mit Twitter gemacht haben. Deswegen möchte ich an dieser Stelle nicht groß erklären, um was es sich dabei handelt. Hier eine genaue Beschreibung von Wikipedia.
Trotzdem richtet sich dieser Post an Leser, die noch keine Erfahrung mit Twitter gemacht haben und lediglich auf der Suche nach einem kostenlosen SMS Dienst sind. Über die “direkte Nachrichten ” Funktion von Twitter ist es möglich dies zu realisieren. Zuerst benötigt man einen Twitter Account. Dieser kann auf https://twitter.com/signup erstellt werden. Vorab: Es können keine SMS an irgendwelche Handynummern versendet werden. Man kann aber kostenlos direkte Nachrichten an andere Twitter User senden, welche dann via SMS übermittelt werden.
Nachdem der Account erstellt wurde, wird man auf folgende Seite geführt:
Mit einem Klick auf “Take Twitter with you! Set up your phone or IM!” kommt man zur Konfigurationsseite zum Einrichten der Handynummer:
nach der Eingabe der Handynummer, kommt folgender Bildschirminhalt
Dies ist der einzig kostenpflichtige Part an der ganzen Sache. Zur Verifizierung der Handynummer, muss eine SMS mit einem Codewort an eine Handynummer in England geschickt werden. Hierzu einfach das angezeigte Codewort zu der Nummer +447624801423 senden. Wenn alles glatt läuft, kommt sofort (max. 2-3 Minuten) eine SMS mit dem Inhalt:
That worked! What are you doing? Send OFF at any time to turn off notifications to this device.
Es empfiehlt sich NICHT über sms mit Twitter zu kommunizieren. Für jede SMS an diese Nummer wird die Gebühr für eine Auslands-SMS veranschlagt. Bei mir o2 hat die Bestätigungs-SMS 20 Cent gekostet. Also als Faustregel: Empfangen von SMS kostenlos. Senden an die englische Nummer: kostenpflichtig
Nachdem dies geschehen ist, braucht man natürlich noch eine/n Freund/in bei Twitter. Um diesen zu “folgen” einfach oben das Kästchen beim jeweiligen User anwählen. Sollte man den Usernamen schon kennen, kommt man schnell über die URL http://www.twitter.com/benutzername zu der entsprechenden Seite.
Wenn die Benachrichtigungen eingeschaltet (On) wurden, wird man über jeden Eintrag via SMS informiert. Natürlich werden auch private Nachrichten als SMS zugestellt. Nachdem der neue Kontakt deine Freundschaft bestätigt hat, kann man eine private Nachricht senden indem man auf
klickt. Hier einfach eine Nachricht eingeben
und mit “Send” abschicken. Wenn der neue Kontakt seine Handynummer angegeben hat und Benachrichtigungen über SMS eingeschaltet hat, erhält er sofort eine SMS mit der entsprechenden Nachricht. Hierfür verlangt Twitter keine gesonderten Gebühren.
Ich nutze Twitter schon seit einigen Monaten und für das Empfangen eine SMS habe ich noch nie Geld bezahlen müssen.
Leider wird die SMS oft – obwohl unter 160 Zeichen – in mehrere Stücke versandt. Aber vielleicht wird dies bald auch noch verbessert.
Hier ein Beispiel wie die oben geschriebene Nachricht ankommt:
Viel Spaß beim Senden der SMS! Ein kleiner Tipp: Es gibt mittlerweile sogar eine mobile Seite von Twitter. Dann können auch unterwegs private Nachrichten geschrieben werden. Mit einer WAP Flatrate wäre dies zum Beispiel kostenlos