Archiv für Juni 2008


Wo verdammt nochmal ist Matt heißt das Video von Matt, einem ehemaligen Spiele-Entwickler. Als er sich 2003, mit ein bisschen Geld von seiner bisheriger Arbeit in Australien in der Tasche, auf eine Reise nach Asien machte ahnte er noch nichts, von seinem Projekt.

Erst durch die Idee eines Kollegen, den er auf der Reise traf, kam er auf die Idee “seinen Tanz” mal auf Video aufzunehmen.

Zu dem Tanz schreibt Matt selber auf seiner Homepage

It’s actually the only dance Matt does. He does it badly.

Frei übersetzt: Es ist eigentlich der einzige Tanz den Matt kann. Er tanzt ihn schlecht.

Das Video hat schnell Verbreitung gefunden und wurde – bevor es überhaupt YouTube gab – tausende mal angesehen. Anscheinend wohl auch von der Stride Gum Werbeabteilung, die Matt daraufhin fragten, ob er nicht Lust habe nochmal eine Reise rund um die Welt zu machen. Bezahlt natürlich. Er willigte ein und so einstand das erste Video 2006.

Where The Hell is Matt: Erstes Video – 2006

Nachdem dieses Video allein auf Youtube schon knapp 10 Millionen mal gesehen wurde, hatte Matt immer noch nicht genug und reiste – auch durch Stride finanziert – noch einmal um die Welt.

Where The Hell is Matt: Zweites Video – 2008

Wer mehr über Matt wissen will, kann seine Homepage besuchen. (Englisch)

Comments View Comments

Update: Mittlerweile wurde ein neuer Doppeldecker Bus angeschafft und der S75 Sprinterbus fährt nun auch stündlich. Deswegen kommt es nur noch selten vor, dass der Bus so voll ist, wie auf dem Bild unten.

Da ich ungern ganze Artikel lösche und auch schon viel kommentiert wurde (danke), lasse ich den Artikel in seiner Ursprungsform online.

Sprinterbus S75 Bocholt Borken
Bild: S75 Bocholt – Münster

E – wie Entspannung

Wenn Sie stressfrei unterwegs sein wollen, dann nutzen Sie den Sprinterbus. Sie bereiten einen Termin vor, genießen die Landschaft oder klönen mit Ihrem Nachbarn. Das Fahren überlassen Sie uns.

Quelle: http://wb.eurocit.com/?seite&id=6

E – wie ENDLICH RAUS HIER

Als Student ist man oft auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Besonders praktisch im Semesterbeirtrag der Universität Münster, knapp 135 Euro pro Semester, ist bereits ein sogenanntes Semesterticket enthalten (Anteil 66,10 Euro). Dafür lassen sich alle städtischen Busse und auch weitere, regionale Bus- und Zugverbindungen nutzen.

Die Linie S75 von Münster nach Bocholt, die ich häufiger nutze und für normale Fahrgäste knapp 10 Euro pro Fahrt kostet, gehört auch dazu. Diese pendelt schon seit einiger Zeit, nahezu stündlich, zwischen Münster und Bocholt. Gehalten wird unter anderem in Dülmen, Reken-Maria Veen, Heiden, Borken und Rhede.

Doch anscheinend ist die Westfalen Bus GmbH unfähig in ihren Bussen ein Mindestmaß an Raumfreiheit und Komfort zu gewährleisten. Zwar muss ich den Busfahrern zu Gute halten, dass bei der Strecke Münster – Borken pflichtgemäß dafür gesorgt wird, dass keiner stehen muss, dies ist aber wohl eher durch die Zeit auf dem Stück Autobahn zu begründen, in der die Passagiere rechtlich gar nicht in den Gängen stehen dürfen.

Springterbus S75 Bocholt Borken

Umwelt, Komfort, Zukunft…

Mir ist schon klar, dass ich mit dem Busticket nur die Beförderung erwerbe, nicht etwa einen Sitzplatz. Aber mal ehrlich: Das große, unschlagbare Argument aller öffentlichen Verkehrsmittel ist der Umweltschutz. Und gerade bei einer Linie, wie die S75, die besonders von jungen Menschen frequentiert wird, sollte man doch dafür sorgen, dass die Nutzung dieser alternativen Beförderungsmittel, nicht jedes mal ein unangenehmes Erlebnis wird, sondern die Zeit im Bus auch wirklich, wie auf der wb GmbH Homepage beworben, zur Entspannung genutzt werden kann.

Nur so werden vielleicht auch Menschen, die in jungen Jahren nur aus finanziellen Gründen eine Busverbindung nutzen, im erwachsenen Alter zu Kunden, die regelmäßig und auch gerne die Dienste der öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch nehmen.

Auch wenn für die Strecke Münster – Bocholt unter anderem auch moderne Doppeldeckerbusse eingesetzt werden, kann ich nicht nachvollziehen, wie man es über einen so langen Zeitraum nicht schafft, konstant eine halbwegs angenehme Fahrt – ohne Gedrängel – zu gewährleisten.

Für mich ein profitorientiertes Denken und Handeln, welches sich auf Lange sicht, hoffentlich nicht auszahlen wird.

Comments View Comments